Am 8. Februar fanden auf der Bahnanlage der ESV Blau Gold Frankfurt die Bezirksmeisterschaften im Kegeln-Sprint der Männer statt.
Der Kegeln-Sprint ist ein Einzel-Wettbewerb. Gespielt wird in einem Turniermodus, bei 2 mal 20 Wurf (10 Volle/10 Abräumen über zwei Bahnen). In der ersten Runde (Qualifikationsrunde) spielen alle nur auf Ergebnis, um die ersten Platzierungen fest zulegen. Daraus erreichen die ersten 8 direkt das Achtelfinale, während der Rest in einem Hoffnungslauf um die verbleibenden 8 Plätze fürs Achtelfinale im K.o. System Mann gegen Mann antreten müssen inklusive eines Sudden Victorys bei Gleichstand - die genauen Regeln weiter hinten.
Angemeldet waren Benjamin Hoffmann und Don-Herbert Zeber, der leider verletzungsbedingt nicht antreten konnte.
Benjamin startete ungewohnt schwach, erreichte in der Qualifikation mit 88 und 95 Holz trotzdem noch Platz 11 und qualifizierte sich für den Hoffnungslauf., den er souverän absolvierte. Auf dem Weg ins Halbfinale zeigte er seine gewohnte Nervenstärke, indem er mehrere Sudden Victorys überstand. Mit einer schwächeren Leistung unterlag er im Halbfinale, verlor den Fokus und musste mit Platz 4 vorliebnehmen. Immerhin reichte es für die Teilnahme an den Hessenmeisterschaften in Mörfelden.

Die Hessenmeisterschaften finden am 28.03.26 in der Keglerklause in Mörfelden, Daimlerstraße 3 statt. Benjamin startet um 12:25 in der Qualifikation.
Es sind alle herzlich eingeladen zum Zuschauen und Anfeuern.
Den ausführlichen Bericht mit den Regeln des Kegeln-Sprints findet man über den link.
Regeln des Kegeln-Sprints:
Der Kegeln-Sprint ist ein Einzel-Wettbewerb und wird im Turniermodus bei 2 mal 20 Wurf (10 Volle/10 Abräumen über zwei Bahnen) gespielt.
In der ersten Runde (Qualifikationsrunde) spielen alle nur auf Ergebnis, um die ersten Platzierungen fest zulegen. Daraus erreichen die ersten 8 direkt das Achtelfinale, während der Rest in einem Hoffnungslauf um die verbleibenden 8 Plätze fürs Achtelfinale im K.o. System Mann gegen Mann antreten müssen.
Das K.o. System läuft wie folgt ab: Gespielt werden weiterhin 2 mal 20 Wurf über zwei Bahnen, dabei ist es aber nun wichtig, die einzelne Bahn zu gewinnen, um den Einzug in die nächste Runde zu sichern. Gewinnen beide Kontrahenten jeweils eine Bahn (die Anzahl der Holz/Kegel spielt dabei keine Rolle), geht es in das sogenannte Sudden Victory. Im Sudden Victory werden 3 weitere Wurf gespielt, wobei der Spieler auf der linken Bahn mit dem ersten Wurf beginnt, dann spielt der Spieler auf der rechten Bahn den ersten Wurf- als nächstes wieder der Spieler auf der linken Bahn mit dem zweiten Wurf, usw. Wer im Sudden Victory bei 3 Wurf mehr Holz erzielt, hat seinen Gegner wortwörtlich rausgekegelt und kommt in die nächste Runde.
Der Spielbericht im Detail:
Benjamin startete ungewohnt schwach, erreichte in der Qualifikation mit 88 Holz und 95 Holz trotzdem noch Platz 11 und qualifizierte sich für den Hoffnungslauf. Im Hoffnungslauf und der ersten K.-o.-Runde sicherte er sich aber dominant den Einzug ins Achtelfinale und steigerte auf der zweiten Bahn seine Leistung, 92 Holz u. 104 Holz / Gegner 78 Holz u. 84. Auf der ersten Bahn im Achtelfinale wurde wieder etwas geschwächelt und Benjamin verlor die erste, gewann aber die zweite Bahn, somit kam es zum Sudden Victory. Hier bewies er genau im richtigen Moment seine gewohnte Nervenstärke und sicherte sich souverän den Einzug ins Viertelfinale. Dort lief es genau andersherum, die erste Bahn wurde knapp mit einem Holz gewonnen und auf der zweiten Bahn wurde deutlich verloren, 99 Holz u. 64 Holz als schwächstem Ergebnis von allen Teilnehmern am ganzen Tag (Gegner 98 Holz u. 82 Holz). Wieder Sudden Victory und wieder zeigte Benjamin seine Nervenstärke und zog ins Halbfinale ein.
Mit einer schwächeren Leistung verlor er den Kampf um den Einzug ins Finale, 92 u. 80 Holz / Gegner 101 Holz u. 85 Holz. Leicht verärgert über seine eigene Leistung, verlor er im Anschluss auch noch den Kampf um Platz drei, was wieder einmal beweist, wie wichtig es ist, die Konzentration nicht durch Emotionen zu beeinträchtigen.
Letzten Endes sprang trotz allem Platz 4 und die Teilnahme an den Hessenmeisterschaften in Mörfelden heraus.










